Bärentraube

(bot. Arctostaphylos uva-ursi)

Bärentraube

Vorkommen/Verbreitung  
Mittel- und Nordeuropa sowie Nordamerika, bevorzugt im Gebirge bis zu einer Höhe von etwa 2.800 Metern.

Beschreibung  
Die Bärentraube gehört zu den Heidekrautgewächsen (Ericaceae). Der immergrüne Zwergstrauch erreicht nur eine geringe Wuchshöhe und breitet sich flächendeckend über den Boden aus. Die Blüten der Pflanze sind weiß bis rosa, die Blätter dunkelgrün und ledrig. Aus den Blüten entwickeln sich rote, erbsengroße Beeren.  

Historie  
Die Bärentraube wird von Indianern bereits seit Urzeiten als Heilpflanze verwendet. Ebenso wie im Europa des Mittelalters wurde und wird die Pflanze dort bei Beschwerden der ableitenden Harnwege und der Niere eingesetzt. Erstmals erwähnt wird sie in einem englischen Kräuterbuch des 13. Jahrhunderts, in dem ihre Verwendung bei Harnwegsinfekten beschrieben wird. Auch gegen Gallen- und Nierensteine sollte die Pflanze helfen.

Inhaltsstoffe  
Hydrochinonglykoside, Gerbstoffe, Flavonoide Wirkung   Harndesinfizierend, antibakteriell, daher vor allem bei Blasenentzündungen

Verwendeter Pflanzenteil      
Blätter      

Besonderheiten
Bärentraubenblätter sollten nicht länger als eine Woche und nicht häufiger als fünfmal im Jahr eingenommen werden.