Buchweizen, echter

(bot. Fagopyrum esculentum)

Buchweizen, echter

Vorkommen/Verbreitung  
Ursprünglich Zentral- bis Ostasien, als Kulturpflanze wird der echte Buchweizen auch in Mitteleuropa angebaut.

Beschreibung  
Buchweizen gehört zu den Knöterichgewächsen (Polygonaceae). Die krautige Pflanze wird meist 20 bis 60 cm hoch, kann unter günstigen Bedingungen aber auch eine Wuchshöhe von bis zu 1,20 m erreichen. Der Stängel ist oft rot überlaufen, die unteren Laubblätter sind deutlich gestielt, während die oberen fast am Stängel ansitzen. Die Blütenblätter sind weiß bis hellrosa, die Früchte erinnern in der Form an Bucheckern.

Historie  
Früher war Buchweizen ein „Arme-Leute-Essen“, das extrem nahrhaft war. Buchweizen findet sich in der russischen Küche ebenso wie in japanischen Rezepten. Als Arzneipflanze hat Echter Buchweizen dagegen eine eher kurze Historie: erst seit den 1970er-Jahren wird die Pflanze in der Phytotherapie verwendet.

Inhaltsstoffe  
Flavonoide (vor allem das so genannte Rutin)

Wirkung  
Fördert die Durchblutung in kleinsten Blutgefäßen (Kapillaren), senkt die Durchlässigkeit der Kapillarwände und verringert die Kapillarbrüchigkeit, daher wird Buchweizen bei leichten Venenbeschwerden eingesetzt.

Verwendeter Pflanzenteil  
Die gesamte Pflanze mit Ausnahme der Wurzel