Dill

(bot. Anethum graveolens)

Dill

Vorkommen/Verbreitung
Ursprünglich in Zentralasien, heute fast überall in Europa sowie in Nord- und Südamerika

Beschreibung  
Dill gehört zu den Doldengewächsen (Apiaceae). Die Pflanze kann bis zu einem Meter hoch werden. Typisch sind sowohl der Geruch als auch die sehr feinen, fadenförmigen Blätter. Die gelben Blüten stehen in Dolden, die einen Durchmesser von ca. 15 cm haben.

Historie  
Dill wurde bereits von den Ägyptern und Römern als Gewürz- und Heilpflanze genutzt. So sollen sich Gladiatoren vor ihren Kämpfen mit Dill eingerieben haben. Zu Zeiten Karls des Großen war er wichtiger Bestandteil jedes kaiserlichen Gartens. Im Mittelalter galt er außerdem als potenzmindernd.

Inhaltsstoffe  
Ätherisches Öl, Cumarine, fettes Öl

Wirkung  
Krampflösend (spasmolytisch), appetitanregend, verdauungsfördernd, beruhigend, milchflussfördernd und immunstärkend. Volksheilkundlich wird Dill auch gegen Mundgeruch und Schlafstörungen eingesetzt.

Verwendeter Pflanzenteil  
Frucht