Eibisch, echter

(bot. Althaea officinalis)

Eibisch, echter

Vorkommen/Verbreitung  
Europa und Westasien, vor allem auf salzigen Böden, also zum Beispiel am Meer

Beschreibung  
Eibisch gehört zu den Malvengewächsen (Malvaceae). Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von maximal 1,50 m, hat einen filzig behaarten Stängel und ebenso behaarte Blätter. Die unteren Blätter sind dreieckig-herzförmig, die oberen eiförmig. Die Pflanze hat große, hellrosa Blüten

Historie  
Bereits die Neandertaler scheinen Eibisch verwendet zu haben, so fanden sich in einem Grab, das auf ca. 60.000 v. Chr. datiert wurde, Reste von Eibisch. Auch in der Antike waren die heilenden Kräfte von Eibisch bekannt, so nutzte schon der griechische Arzt Hippokrates Zubereitungen aus Eibisch.

Inhaltsstoffe  
Schleimstoffe, Flavonoide, ätherische Öle, Zucker

Wirkung  
Reizmildernd, der in Eibisch enthaltene Schleim legt sich wie eine Art Schutzfilm auf die Schleimhäute z.B. des Rachenraumes oder des Magen-Darm-Traktes. Daher werden Mittel, die Eibisch enthalten, gegen Husten, aber auch bei leichten Entzündungen der Magenschleimhaut eingesetzt.

Verwendeter Pflanzenteil  
Wurzel und Blätter