Feige

(bot. Ficus carica)

Feige

Vorkommen/Verbreitung  
Mittelmeerländer sowie in wintermilden Regionen wie Südengland oder in einigen Weinbaugebieten

Beschreibung  
Gehört zu den Maulbeergewächsen (Moraceae). Die Feige wächst als Strauch oder kleiner Baum und erreicht eine Wuchshöhe von 3 bis 10 m. Der Stamm ist oft knorrig, die Pflanze reich verzweigt. Die hellgraue Rinde ist glatt, die Borke gräulich-braun. Die Blätter sind fest und ledrig, wobei die Oberseiten dunkler als die Unterseiten sind. Sowohl Blattober- als auch Unterseite sind behaart. Die Blüten sind nicht wie bei anderen Pflanzen erkennbar, sondern sitzen in einem fleischigen, birnenähnlichen Gebilde, aus dem sich die essbare Feige entwickelt.

Historie  
Im antiken Griechenland wurden der Feige aphrodisische (luststeigernde) Eigenschaften zugeschrieben. In der Volksmedizin wird die weiße Milch, die beim Abbrechen der Blätter austritt, auf Insektenstiche oder Warzen aufgetragen.

Inhaltsstoffe  
Invertzucker, Pektine, Fruchtsäuren, Mineralstoffe, Vitamine

Wirkung  
Abführend (laxierend)

Verwendeter Pflanzenteil  
Frucht