Löwenzahn

(bot. Taraxacum officinale)

Löwenzahn

Vorkommen/Verbreitung  
Löwenzahn stammt ursprünglich aus Europa und Westasien, ist inzwischen aber auf der gesamten nördlichen Halbkugel zu finden.

Beschreibung  
Löwenzahn gehört zu den Korbblütlern (Asteraceae). Die Pflanze erreicht eine Höhe von 10 bis 40 cm. Im Inneren des hohlen, behaarten Stängels befindet sich der Milchsaft der Pflanze. Typisch sind die rosettenständigen, länglichen Blätter, die stark gelappt und gezähnt (daher der Name „Löwenzahn“) sind. Die kräftige Wurzel steckt die wie ein Pfahl in der Erde und erinnert an eine kleine Rübe. Charakteristisch sind auch die gelben Blüten, die sich nach dem Verblühen in „Pusteblumen“ verwandeln.

Historie  
Als Heilpflanze ist Löwenzahn schon seit dem Altertum bekannt. Im Mittelalter wurde die Pflanze unter anderem gegen die Gelbsucht eingesetzt.

Inhaltsstoffe  
Bitterstoffe, Triterpene, Sterole, Flavonoide, Cumarine, Schleimstoffe, Zucker, Inulin, Kalium (Kraut)

Wirkung  
Appetitanregend und verdauungsfördernd, leicht wassertreibend; Verwendung daher bei leichten Verdauungsbeschwerden sowie zur Blutreinigung und Entschlackung

Verwendeter Pflanzenteil      
Die gesamte Pflanze    

Besonderheiten
Junge Blätter lassen sich auch gut zu Salat verarbeiten. Allerdings sollte man beim Sammeln darauf achten, nur Pflanzen zu verwenden, die abseits von Straßen wachsen.