Paprika

(bot. Capsicum annuum)

Paprika

Vorkommen/Verbreitung  
Ursprünglich in Süd- und Mittelamerika, inzwischen ist sie aber auch im Süden Nordamerikas heimisch. Als Kulturpflanze wird sie weltweit angebaut.

Beschreibung  
Paprika gehört zu den Nachtschattengewächsen (Solanaceae). Der buschige Halbstrauch erreicht eine Höhe von 1,50 m. Die Blätter sind nach vorne zugespitzt und werden bis zu 25 cm lang und bis zu 15 cm breit. Dort, wo sich der Stiel verzweigt, sitzen die meist einzelnen Blüten, die in der Regel weiß, manchmal auch lila sind. Die Paprikafrüchte gehören zu den Beeren.

Historie  
Die Pflanze wurde durch Christoph Kolumbus zum ersten Mal aus Amerika ausgeführt und verbreitete sich dann rasch weltweit. Lange wurde Paprika nur als Zierpflanze angebaut, erst Ende des 17. Jahrhunderts begann man, die Pflanze als Gemüse zu verwenden.

Inhaltsstoffe  
Capsaicinoide (Capsaicin)

Wirkung  
Appetit- und verdauungsanregend, homöopathische Anwendung bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, im Mittelohr, Magen-Darm-Bereich und der ableitenden Harnwege. Außerdem bei schmerzhaften Muskelverspannungen und Rheumaschmerzen.

Verwendeter Pflanzenteil
Früchte      

Besonderheiten
Salben oder Pflaster mit Wirkstoffen aus Paprika sollten nicht auf geschädigte Haut aufgebracht und nicht länger als zwei Tage hintereinander auf der gleichen Hautstelle verwendet werden, da sonst die Gefahr von Nervenschäden besteht. Außerdem können sich Blasen auf der Haut bilden.