Petersilie

(bot. Petroselinum crispum, Petroselinum hortense)

Petersilie

Vorkommen/Verbreitung  
Die ursprüngliche Heimat sind vermutlich Süd-West-Asien sowie die östlichen Mittelmeerländer. Inzwischen wird sie weltweit als Kulturpflanze angebaut.

Beschreibung  
Petersilie gehört zu den Doldengewächsen (Apiaceae). Die zweijährige Pflanze bildet erst im zweiten Jahr Stängel und kleine, gelbgrüne Doldenblüten aus. Ihre Wuchshöhe kann bis zu 1 m erreichen.

Historie  
Die Früchte der Petersilie wurden früher verwendet, um die Verdauung zu fördern, Beschwerden der Niere und der ableitenden Harnwege zu lindern sowie um Menstruationsprobleme zu bessern. Auch zu Abtreibungszwecken wurden die Früchte ebenso wie Petersilienöl verwendet, was häufig zu schweren Vergiftungen führte. Ein weiteres Anwendungsgebiet waren Krätzemilben und Kopfläuse.

Inhaltsstoffe  
Ätherisches Öl, Flavonoide, Cumarine, fettes Öl (Früchte), Vitamin C (Kraut), Zink (Kraut)

Wirkung  
Krampflösend (spasmolytisch), harntreibend, daher Anwendung bei Harnwegsinfekten, bei Nierengries und bei Verdauungsstörungen

Verwendeter Pflanzenteil  
Früchte, Wurzel      

Besonderheiten
Da Petersilie Fehlgeburten auslösen kann, sollte sie während der Schwangerschaft nicht in größeren Mengen verzehrt werden.