Ringelblume

(bot. Calendula officinalis)

Ringelblume

Vorkommen/Verbreitung  
Ursprünglich in Mittel-, Süd- und Osteuropa, inzwischen auch in den USA und Westasien.

Beschreibung  
Die Ringelblume gehört zu den Korbblütern (Asteraceae). Die Pflanze erreicht eine Höhe von rund 50 cm und hat einen aufrecht wachsenden, behaarten, kantigen Stängel mit wechselständigen, ebenfalls behaarten Blättern. Die Blüten sind gelb bis orange, aus ihnen entwickeln sich Samen, die Krallen mit Widerhaken ähneln.

Historie  
Bereits vor Jahrhunderten wurde die Ringelblume in Bauerngärten angepflanzt und zur Zubereitung von Gesundheitstees verwendet. Im Mittelalter wurde der Tee als Magenmittel und gegen Gelbsucht getrunken. Auch als Ersatz für teuren Safran fand die Ringelblume Verwendung, ebenso wie als Wetterorakel: die Blüten öffnen sich nicht nur bei Sonnenaufgang und schließen sich beim Sonnenuntergang, sondern bleiben auch bei drohendem Regen geschlossen.

Inhaltsstoffe  
Triterpensaponine, ätherisches Öl, Triterpenalkohole, Zucker, Flavonoide

Wirkung  
Wundheilungsfördernd, antientzündlich (antiphlogistisch), daher Anwendung in Wundheilungssalben sowie bei leichten Entzündungen im Mund- und Rachenraum.

Verwendeter Pflanzenteil  
Blüte