Ulme

(bot. Ulmus campestris)

Ulme

Vorkommen/Verbreitung  
In Laubmischwäldern in Süd- und Mitteleuropa, Südwest-Asien und Nordwest-Afrika.

Beschreibung  
Laubbaum mit breiter Krone, der bis zu 40 m hoch und 600 Jahre alt werden kann. Die Zweige bilden oft Korkleisten aus. Die Blätter sind asymmetrisch und doppelt gesägt. An der Unterseite befinden sich kleine Härchen. Die Früchte sind beflügelt und werden durch den Wind verbreitet. Der Pilz Ophiostoma (novo-) ulmi verursacht ein großes Ulmensterben und gefährdet in weiten Teilen Europas deren Bestand.

Historie  
Im Mittelalter dienten die Blätter als Schaffutter. Die Rinde wurde auch in früheren Zeiten schon medizinisch genutzt.

Inhaltsstoffe  
Gerbstoffe, Schleimstoffe, Cholorogensäure, Sterole, Phlobaphene

Wirkung  
Zusammenziehend (adstringierend), wirkt entzündungshemmend auf die Schleimhäute, harntreibend.

Verwendeter Pflanzenteil    
Die getrocknete Rinde junger Zweige. Da die Pflanze stark gefährdet ist, sollte auf die Sammlung der Rinde wilder Ulmen verzichtet werden.