Vogelmiere

(bot. Stellaria media)

Vogelmiere

Vorkommen/Verbreitung  
Nord- und Mitteleuropa, weltweit verschleppt.

Beschreibung  
Vogelmiere gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Einjährige Pflanze, deren niederliegende Stängel bis zu 40 cm lang werden. Die Blätter sind spitz-eiförmig, ihre weißen Blüten ähneln kleinen Sternen. Die Pflanze treibt selbst noch bei Minusgraden unter Schneedecken und kann daher auch im Winter geerntet werden.

Historie  
Ab dem 16. Jahrhundert gibt es Aufzeichnungen über die medizinische Verwendung der Vogelmiere. Damals wurde das Kraut gegen Krätze, Husten, Augenentzündungen und Verstopfungen angewendet. Auch als vitaminreiche Kost, die im Winter frisch geerntet werden konnte, war Vogelmiere früher beliebt.

Inhaltsstoffe  
Vitamin C, Flavonoide, Mineralien – vor allem Kalium, ätherische Öle, Saponine

Wirkung  
Vogelmiere wirkt schmerzlindernd und hilft bei Hauterkrankungen wie Ekzeme, Schuppenflechte oder schlecht heilenden Wunden. Wird auch bei Rheuma und Gicht sowie bei Erkältungskrankheiten angewendet.

Verwendeter Pflanzenteil  
Kraut