Segmenttherapie – Das Geheimnis des Erfolges

Eine bewährte Behandlungsmethode bei nervösen Herzbeschwerden stellt die sogenannte Segmenttherapie dar. Grundlagen dieser traditionellen Heilmethode entdeckten Naturheilmediziner wie der Engländer Head bereits 1889. Der Erfolg dieser – leicht selbst durchführbaren – Behandlungsmethode beruht auf folgender Erkenntnis: Innere Organe und bestimmte Hautabschnitte (sogenannte Segmente) beeinflussen sich gegenseitig.

Dies bedeutet, dass sich beispielsweise Herzschmerzen in Form von Druckempfindlichkeit auf der Haut bemerkbar machen können. Umgekehrt wirken sich heilende Substanzen auf den betroffenen Hautarealen lindernd auf die Herzschmerzen aus. Diese Wechselwirkung kann therapeutisch genutzt werden:

Durch das Einreiben herznaher Hautsegmente mit einer durchblutungsfördernden Herzsalbe wird ein Nervenreiz ausgelöst. Dieser überträgt sich auf das Organ, also das Herz, wodurch aufgrund des Reizes die Durchblutung des Herzens verbessert wird. Krampfartige, nervös bedingte Spannungen der Herzkranzgefäße lösen sich, die Herztätigkeit wird normalisiert und der Schmerz verschwindet.

Neben den gesundheitsfördernden Eigenschaften der ätherischen Öle entsteht bereits beim Einreiben ein wohltuendes Berührungsgefühl. Zusätzlich tragen wohltuende Aromen neben dieser Massagewirkung zu einer schnellen Linderung der Symptome bei.

Der Behandlungsansatz der Segmenttherapie ist mit der Akupunktur vergleichbar: Auch bei dem bekanntesten traditionellen chinesischen Heilverfahren können durch einen Reiz – in diesem Falle durch Einstiche mit Nadeln – an genau festgelegten Punkten der Haut Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert werden.

Im übertragenen Sinn handelt es sich bei der Segmenttherapie also um eine Art „schmerzfreie“ Akupunktur, bei welcher der Reiz nicht durch eine Nadel, sondern durch die wohltuende Wirkung der durchblutungsfördernden Salbe sowie dem Einreiben an sich ausgelöst wird.